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Presse-Information
Terzo®Gehörtherapie speziell für Tinnitus- und Hyperakusis-Patienten
Das Akustika Spezial Tinnitus und Hyperakusis Zentrum in Frankfurt bietet jetzt die Terzo®Gehörtherapie speziell für Patienten mit Tinnitus oder Hyperakusis. Die Gehörtherapie ermöglicht es den Patienten, wieder deutlich besser zu hören und zu verstehen.
Wenn es schwerer fällt, Sprachen in geräuschvoller Umgebung zu berstehen, ist dies häufig ein Anzeichen für eine mehr oder minder stark ausgeprägte Schwerhörigkeit. Die Terzo®Gehörtherapie setzt genau dort an: Intensives Gehörtraining reaktiviert die verlorenen Fähigkeiten und führt zu messbaren Erfolgen.
Bisher wurde Schwerhörigkeit nur durch die Versorgung der Betroffenen mit Hörgeräten behandelt, die den Schall künstlich verstärken und so über das Innenohr wieder akustische Signale zum Gehirn leiten. Nach längerer Schwerhörigkeit jedoch verliert das Gehirn die Fähigkeit, diese Signale sinnvoll zu interpretieren, sodass insbesondere das Sprachverstehen beeinträchtigt bleibt. Nicht selten wirken die wiedergewonnenen Höreindrücke dadurch belastend oder störend.
In der Terzo®Gehörtherapie werden gezielt die Nervenbahnen und Gehirnareale reaktiviert, die für das Sprachverstehen entscheidend sind. So können bereits nach zwei Wochen systematische Trainings Hörimpulse wieder erfolgreich entschlüsselt werden. Die spürbare Verbesserung lässt sich auch objektiv messen.
Besonders für Patienten mit Tinnitus oder Hyperakusis ist die Terzo®Gehörtherapie geeignet. Diese sollte dann aber von ausgebildeten Tinnitus-Therapeuten vorgenommen werden. Im Akustika Spezial Tinnitus und Hyerakusis Zentrum wird die Terzo®Gehörtherapie von professionellen und speziell geschulten Tinnitus-Therapeuten durchgeführt.
PRESSE-INFORMATION
„…unerträglich dieser Lärm… ich halte es nicht mehr aus!“
Neue Therapie und Gehörschutz für Lehrkräfte, die an Hyperakusis leiden
Frankfurt am Main, 28. September 2011 – Der an Schulen herrschende Lärm ist schon für normal hörende Menschen meist viel zu laut. Viele Lehrkräfte verzweifeln am Krach im Klassenzimmer, werden physisch und psychisch krank. Doch es gibt Abhilfe: Eine Kombination aus Therapie und neuem, unauffällig zu tragendem Gehörschutz. Zwischen dem 27.10.2011 und dem 4.11.2011 wird diese Kombination in speziell auf Lehrer und Lehrerinnen zugeschnittenen Veranstaltungen in Frankfurt am Main vorgestellt.
Immer mehr Menschen – und natürlich auch Lehrer und Lehrerinnen – leiden an der Folge einer Verarbeitungsstörung im Hörsystem, einer Überempfindlichkeit des Gehörs: der so genannten Hyperakusis. Schon ganz normale Geräusche des Alltagslebens führen zu Missempfindungen, Irritationen und emotionalem Stress. Lärm aber ist dann sogar völlig unerträglich, lautes Kindergeschrei kann sogar zu Schmerzempfindungen und Aggressionen führen.
Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sind in der Schule oft einem Lärmpegel von 65 bis 75 dB(A) ausgesetzt – doch nur bei bis zu 55 dB(A) kann überhaupt normaler Unterricht durchgeführt werden. Ein Lärmpegel, der darüber liegt, führt über kurz oder lang zu erheblichen Konzentrationsstörungen, Erschöpfungszuständen und anderen gesundheitlichen Schäden.
Häufig sind glatte Wände und Decken der Klassenzimmer für den hohen Schallpegel verantwortlich. „Glatte Wände werfen den Schall zurück, dadurch hallt es und wird lauter – zu laut“, sagt Gabriele Lux‐Wellenhof, Inhaberin des Hörakustik‐Studios AKUSTIKA Spezial, die das Problem aus ihrer täglichen Arbeit kennt. „Wer zudem noch Probleme mit dem Gehör hat, oder an Hyperakusis leidet, für den wird jeder Arbeitstag zur Tortur.“
Doch es gibt Abhilfe: die Hyperakusis Retraining Therapie. Ähnlich wie bei Allergien wird das Hörsystem wieder desensibilisiert. Ein neuer, unauffällig zu tragender, dynamischer Gehörschutz begleitet die Behandlung. Bei der Hyperakusis Retraining Therapie wird durch einen dynamischen Gehörschutz ein definierter Schallpegel erzeugt. Dies passiert durch die so genannte digitale Schallbremstechnik. Der Effekt: Alles Wichtige, was man hören will und
muss, wird dem Gehör zugeführt, alles, was viel zu laut ist, wird herausgefiltert.
„Diese neue Methode kann durchaus als medizinischer Durchbruch bezeichnet werden“, sagt Dr. Christian Hellweg, Frankfurter HNO‐Spezialist und ärztlicher Leiter der in Frankfurt ansässigen Gabriele‐Lux‐Stiftung, die sich mit Tinnitus und Hyperakusis beschäftigt. „Lehrkräfte können mit dieser Therapie effektiv vor den Folgen der zunehmenden Lärmeinwirkung geschützt werden.“
Um gezielt auf die Situation von Lehrkräften eingehen zu können, veranstaltet AKUSTIKA Spezial für Lehrerinnen und Lehrer an drei Abenden (27.10., 2.11. und 4.11.2011) eine Informationsveranstaltung. Diese dauert jeweils von 17.00 bis 17.45 Uhr und findet in den Räumen von AKUSTIKA Spezial in der Kaiserhofstr. 10, Frankfurt am Main statt. Nach der Vorstellung des Therapiekonzepts und des dynamischen digitalen Gehörschutzes durch Dr. Christian Hellweg und der digitalen Schallbremstechnik durch Gabriele Lux‐Wellenhof, haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
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PRESSE-INFORMATION
Wenn jedes Geräusch schmerzhaft ist
Die unbekannte Krankheit: Hyperakusis
Frankfurt, 30. Juni 2011 – Die Dusche muss mit Handtüchern schallgedämpft werden, Geschirrklappern verursacht körperliche Schmerzen, das Singen der Vögel stimmt einen nicht auf den nahenden Frühling ein, sondern ist eine einzige Tortur. Wer jegliches Geräusch als unerträgliche, körperlich schmerzhafte Belastung empfindet, leidet eventuell an Hyperakusis.
Hyperakusis ist eine nahezu unbekannte Krankheit. In Deutschland leiden derzeit ungefähr 500.000 Menschen an dieser Übersensibilität des Gehörs. Reaktionen des Erschreckens mit Zu‐ oder Abnahme des Blutdrucks, Herzjagen, Schweißausbrüche, Trockenheit des Mundes, Schmerzen – besonders im Ohren‐/Kopfbereich: all dies sind Symptome, die auf eine Hyperakusis hinweisen können.
Damit die Krankheit Hyperakusis bekannter wird, hat die Hörakustik‐Meisterin Gabriele Lux 2006 die Gabriele‐Lux‐Stiftung ins Leben gerufen, die sich mit Hyperakusis, Tinnitus und AVWS (Auditorische Verarbeitungs‐ und Wahrnehmungsstörung) beschäftigt.
Stifterin Gabriele Lux‐Wellenhof hatte gute Gründe, hier aktiv zu werden: "Ich habe selbst an Hyperakusis gelitten - und war verzweifelt, weil es scheinbar keine Hilfe gab." Als Inhaberin von drei Hörgeräte‐Studios hatte sie über Jahrzehnte mit Patienten Erfahrungen gesammelt. Daher war ihr klar, dass zu Hyperakusis, aber auch Tinnitus und AVWS deutlich mehr geforscht werden musste, um Patienten nachhaltig helfen zu können. "Vor allem müssen diese Krankheiten - insbesondere Hyperakusis – in der Öffentlichkeit bekannter werden. Die Betroffenen wissen häufig gar nicht, dass es hier durchaus Hilfe und Erleichterung, gibt", erklärt Lux‐Wellenhof.
Bei Hyperakusis werden bereits Umweltgeräusche von geringer Lautstärke, als außerordentlich belastend empfunden. Hohe oder laute Stimmen werden als unangenehm bis schmerzhaft geschildert. Unterhaltungen in größeren Gruppen, z. B. auf Familienfeiern, sind äußerst anstrengend, da es für die Betroffenen sehr schwierig bis unmöglich ist, einzelne Worte herauszuhören bzw. Gesprächen zu folgen.
"Natürlich ist auch der Berufsalltag betroffen: Wer an Hyperakusis leidet und beispielsweise mit mehreren Menschen in einem Raum arbeitet, wird binnen kürzester Zeit zermürbt", schildert Lux‐Wellenhof. "Krankschreibungen sind die Folge, oftmals der Verlust des Berufs."
Das gesellschaftliche Leben nimmt bei manchen Menschen sogar so weit ab, dass sie sich kaum noch aus der Wohnung trauen. "Die wirtschaftlichen Schäden für die Allgemeinheit, die eine unerkannte und unbehandelte Krankheit verursacht, sind noch gar nicht eingerechnet", ergänzt sie.
Parallel zur Stiftung eröffnete Gabriele Lux‐Wellenhof im Zentrum Frankfurts das Hörakustik‐ Studio AKUSTIKA Spezial für Hyperakusis‐, Tinnitus‐ und AVWS‐Patienten. "Patienten, die zu uns kommen, haben häufig das allererste Mal in ihrem Leben das Gefühl, dass sie verstanden werden. Dass ich selbst an Hyperakusis gelitten habe, ist bei der Behandlung von immensem Vorteil. Ich kann mir nicht nur vorstellen, was Patienten fühlen – ich weiß es.", erläutert sie.
Eine individuell abgestimmte Therapie sowie Kurse und Gruppentraining helfen den Betroffenen mit der Krankheit umzugehen. Herzstück der Behandlung der Geräuschüberempfindlichkeit ist der "Audiostimulator". Durch ein leises und vom Benutzer einstellbares akustisches Angebot mit kontinuierlichem breitbandigem Rauschen helfen diese kleinen, hinter dem Ohr zu tragenden Geräte dabei, dass Geräusche als nicht mehr so störend empfunden werden.
"Der Stimulation des auditorischen Systems hilft vielen Patienten ruhiger zu werden", freut sich Lux‐Wellenhof. "Sie können abends besser einschlafen und durchschlafen. Damit steigt die Konzentrationsfähigkeit und die gesamte Lebenssituation des Patienten bessert sich. In 95 % aller Fälle fühlen die Patienten sich nicht mehr beeinträchtigt."
Ausführliche Informationen über die Gabriele‐Lux‐Stiftung finden Interessierte auf www.gabriele lux‐stiftung.de. Wer sich genauer über Hyperakusis – aber auch Tinnitus und AVWS – informieren möchte, kann dies auf der Website www.ohrensausen.de.
Gabriele Lux‐Wellenhof war von 1980 bis 2006 Inhaberin von drei Hörgeräte‐Geschäften in Frankfurt am Main. 2006 rief sie die Gabriele‐Lux‐Stiftung ins Leben und gründete das Tinnitus‐ und Hyperakusis‐Zentrum AKUSTIKA Spezial. Lux‐Wellenhof hat mit verschiedenen inund ausländischen Kliniken (z. B. in Bonn, Baltimore, Nottingham und Coles) zusammengearbeitet und diverse Studien begleitet. Sie ist Mit‐Autorin des Buchs: "Tinnitus Retraining‐Therapie. Die erfolgreiche Behandlungsmethode bei Ohrgeräuschen." (Hellweg, Lux‐Wellenhof, Bühler. Irisiana‐Verlag, München 2008, 3. Auflage).
Ganzheitliches Konzept ist aussichtsreich bei Ohrgeräuschen:
Die Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT)
In Deutschland bereits genauso erfolgreich angewendet wie in Amerika - nachhaltige Erfolge
Mit der richtigen Therapie und "gesundem Rauschen" zum Erfolg

"Ich habe Tinnitus. Beam me up, Scotty!" Doch das war
zum Glück nicht notwendig. William Shatner konnte die
Ohrgeräusche bezwingen.
Rund eine Million Menschen leiden unter chronischem Tinnitus und Hyperakusis (einer Geräuschüberempfindlichkeit die körperliches Unbehagen bei zu lauten Geräuschen auslöst, ähnlich wie das Quietschen von Kreide auf einer Tafel). Gerade an die "hoffnungslosen" Tinnitus- und Hyperakusis-Patienten wendet sich die in Deutschland noch relativ neue Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT) nach Hazell/Jastreboff, die in England und den USA schon seit einigen Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Das Besondere an der TRT ist der mehrdimensionale Ansatz, bei dem ein speziell ausgebildetes Team aus HNO-Facharzt, Hörakustiker und evtl. Psychologe (Stress- und Entspannungsmanagement) zum Einsatz kommt.
Die Diagnose Tinnitus /Hyperakusis setzt eingehende Untersuchungen (u.a. beim spezialisierten HNO-Arzt, Neurologen, Orthopäden und Internisten) voraus. Mögliche Ursachen eines chronischen Tinnitus können neben Schädigungen im Innenohrbereich (Hörsturz, Morbus Menière, Otosklerose) auch Störungen der großen Halsgefäße, Hirntumore, Abnutzung der Halswirbelsäule und eine Reihe von internistischen Erkrankungen, wie z.B. Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck sein. Tinnitus löst insbesondere Schlafstörungen, Verärgerung, Angstgefühle und Depressionen aus. Weitere damit einher gehende Merkmale sind Konzentrationsschwäche, Irritationen und eingeschränktes Sprachverstehen - kurz, verminderte Freude an Aktivitäten und am Lebensgefühl.
Die Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT) ist ein wissenschaftlich begründeter Ansatz zur Behandlung von Tinnitus. Grundlage ist das sogenannte "Neurophysiologische Modell nach Prof. Jastreboff (USA)". Diese Methode stammt aus den USA und England und hat in diversen Untersuchungen in verschiedenen Ländern ergeben, daß sich der Zustand bei gut 80 % der Therapieteilnehmer deutlich verbessert hat. Darunter sind auch berühmte Persönlichkeiten wie Rosalyn Carter (ehemals First Lady in den USA) und William Shatner vom "Raumschiff Enterprise".
Bei uns ist diese Behandlungsmethode noch relativ neu. Gabriele Lux-Wellenhof hat sich in USA und England ausbilden lassen, um die sensationellen Erfolge der Methode nach Deutschland zu bringen. Aufgrund ihrer Erfahrungen mit TRT in Deutschland ist sie führend, außerdem hat sie am sehr gut verständlichen Buch Tinnitus-Retraining-Therapie mitgewirkt. Es ist empfehlenswert und erhältlich im Buchhandel (Ariston Verlag ISBN 3-7205-2003-X) und bei Amazon.
Ein zentraler Bestandteil der Therapie ist der speziell dafür entwickelte Sanus Noiser® (von: "gesundes Rauschen"). Der Patient trägt ein Gerät in jeder Ohrmuschel und hört ein ganz leises, kaum vernehmbares "rosa Rauschen", das den Tinnitus wie Meeresrauschen oder leichten Wind gleichbleibend und andauernd "umspült". Dieses Gerät beschäftigt das Hörsystem mit einem Geräusch, das leiser als der Tinnitus ist und der Frequenzbreite der Alltagsgeräusche entspricht. Das ist wie Gymnastik für den Hörnerven.. Der Sanus Noiser® lässt den Gehörgang offen, so dass kein Druckgefühl entsteht, und ermöglicht ungehindertes Sprachverständnis. Darin unterscheidet er sich grundsätzlich von den schon vor einigen Jahren mit weniger Erfolg eingesetzten Maskern.
Im Rahmen der TRT lernt der Patient besseres Streßmanagement. Überdies wird durch speziell entwickelte Tiefenentspannungstechniken eine Aufmerksamkeitsumlenkung gefördert. Das Ohrgeräusch wird sozusagen aus der bewußten Wahrnehmung beseitigt. Die TRT und die Frankfurter Tinnitus Klinik werden von der Deutschen Tinnitus Liga empfohlen.
Persönliche Informationen erhalten Sie bei der TRT-Spezialistin Gabriele Lux-Wellenhof, die in Frankfurt 3 Fachbetriebe für Hörakustik und die TRT betreibt. "Jeder einzelne Fall ist absolut individuell zu betrachten" berichtet Frau Lux-Wellenhof, und führt in Frankfurt und Umgebung die Behandlungen unter ihrer eigenen Regie und Kontrolle durch. Kontaktadressen und Telefonnummern finden Interessierte Rechts.
PRESSEMITTEILUNG
Ein Meilenstein in der Tinnitusforschung:
Studie der Gabriele Lux-Stiftung ergibt bahnbrechende Ergebnisse
In Deutschland leben etwa 8 Millionen Menschen mit Tinnitus. Für ca. 2 Millionen unter ihnen stellen die Ohrgeräusche eine erhebliche Belastung dar. Bislang konnte nicht erklärt werden, warum diese Patienten unter Schlafstörungen, Depressionen und Konzentrationsmangel leiden, andere dagegen mit dem Tinnitus leben können.
Dank einer von der Gabriele Lux-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie konnte nun erstmals die Region im Gehirn lokalisiert werden, die bei der Entstehung eines Leidens unter einem Tinnitus eine wichtige Rolle spielen. Hierbei handelt es sich um ein Areal im Frontalhirn (mittlerer Frontalgyrus), das in früheren Untersuchungen bereits mit der Verarbeitung von Signalen mit negativer emotionaler Qualität in Zusammenhang gebracht wurde.
Mit der großzügigen Unterstützung der Gabriele Lux-Stiftung wurde eine neue Studie mit bahnbrechenden Ergebnissen durchgeführt. 35 Tinnitus Patienten und 26 Personen ohne Tinnitus als Vergleichspersonen wurden mit ihrem eigenen Tinnitus und mit neutralen Geräuschen konfrontiert. Durch funktionale Kernspintomographie war es möglich, die Gehirnareale zu lokalisieren, die von dem durch Tinnitus hervorgerufenen Problem betroffen waren. Bemerkenswert ist, dass das Ausmaß der Gehirnaktivierung, das durch fMRI gezeigt wird, statistisch signifikant mit der Schwere des Tinnitus übereinstimmt. Dies bestätigt und erhärtet frühere Vermutungen.
Das Forscherteam, unter Beteiligung von Prof. Jastreboff, University of Atlanta, USA, und unter Federführung von Prof. Delb, Universität Heidelberg, analysierte zunächst die Tinnitus Patienten sorgfältig und simulierte ihr Tinnitus Geräusch. Bestimmte Gehirnareale reagierten stärker auf das Geräusch des eigenen Tinnitus als auf andere Geräusche. Die Personen der Vergleichsgruppe zeigten keine spezifischen Gehirnaktivitäten, weder bei Tinnitus noch bei neutralen Geräuschen.
Die Ergebnisse dieser bahnbrechenden Studie können zu neuen therapeutischen Ansätzen führen und neue Dimensionen der Tinnitusforschung erschließen.
Die Gabriele Lux-Stiftung fördert seit 2006 Wissenschaft, Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Wahrnehmungsstörungen mit den Schwerpunkten Tinnitus und Hyperakusis. Stiftungsgründerin Gabriele Lux-Wellenhof: "Wir haben mit der Stiftung einen Stein ins Rollen gebracht und einen Durchbruch auf dem Gebiet der Tinnitusforschung erreicht. Durch unsere Erkenntnisse gibt es neue Ansätze in der Diagnose und Therapie des Tinnitus. Außerdem belegen die Ergebnisse, warum viele bislang verbreitete Therapien bei Tinnitus nicht helfen können."
Weitere Informationen unter www.gabriele-lux-stiftung.de oder Tel. 069 – 21 97 96 96.
Zur Person:
Gabriele Lux-Wellenhof ist Gründerin der Gabriele-Lux-Stiftung und Inhaberin von Akustika Spezial, Kaiserhofstraße 10, 60313 Frankfurt. In ihrer Praxis beschäftigt sie sich hauptsächlich mit der Therapie von Tinnitus und Hyperakusis (starke Geräuschempfindlichkeit). Insbesondere Patienten, die stark unter Ohrgeräuschen leiden, profitieren von der Tinnitus Retraining Therapie. Diese wurde in den USA und England entwickelt und basiert darauf, den störenden Tinnitus durch Gewöhnungsprozesse aus der Wahrnehmung verschwinden zu lassen, oder in ein unbedeutendes Hintergrundsignal zu verwandeln.
Über ihre Tätigkeit hat Gabriele Lux-Wellenhof bereits in zahlreichen Vorträgen vor Fachpublikum und Patienten berichtet. Unter www.ohrensausen.de können TV-Beiträge über Symptome und Therapien des Tinnitus angesehen werden.







