Hardware für den Kampf gegen die Beschwerden
Bei Tinnitus haben sich die speziell für die Retraining-Therapie entwickelten Geräuschgeneratoren mit offener Anpassung bewährt. Die Mehrzahl der Patienten nimmt den Tinnitus bei verschlossenem Gehörgang stärker wahr. Durch den Verschluß werden externe Geräusche verzerrt, auch die eigene Sprache des Patienten. Überdies reagiert das Hörsystem empfindlicher sowohl auf normale Körpergeräusche als auch auf externe Geräusche. Gerade bei Noisern® ist es wichtig, daß das Hören und Sprachverstehen durch das Gerät nicht beeinträchtigt wird. Das fördert entscheidend die Akzeptanz des Noisers®.
Bei Befestigungsproblemen besteht die Möglichkeit, maßgefertigte offene Ohrstücke anzupassen. Es gibt auch Geräte, die hinter dem Ohr getragen werden. Ebenfalls möglich sind klein gearbeitete Noiser® mit entsprechenden handgefertigten Befestigungsklammern im Gehörgang. Auch bei Hörgeräten ist es wichtig, den Gehörgang so offen wie möglich zu lassen. Dies ist auch kein Problem, solange der Hörverlust gering ist und somit auch die benötigte Verstärkung. Wenn der Hörverlust größer wird, sollten in jedem Fall zusätzlich Hörgeräte getragen werden. Hier gibt es bei Im-Ohr-Modellen die praktische Möglichkeit, eine Ohrschale maßanfertigen zu lassen, in die dann abwechselnd Hörgerät und Sanus-Noiser® eingeklinkt werden können.
Die modulare Technik - eine Ohrschale für Sanus-Noiser® und Hörgerät- macht nicht nur die Handhabung einfacher. Auch im Fall von Reparaturen sind die modularen Modelle leichter auszutauschen. Da die Herstellung - ausgenommen natürlich die Ohrschale - serienmäßig erfolgt, ist dies auch eine kostengünstige Lösung. Generell sollte beim Tragen der Geräte nicht mehr an den Tinnitus gedacht werden. Vielmehr sollte die akustische Aufmerksamkeit bewußt auf das Geräusch des Noisers® gelenkt werden. So einfach wie das Einsetzen und Tragen sollte sich auch die Lautstärkenregelung bedienen lassen. Für die Therapeuten sollte in jedem Fall die Möglichkeit bestehen, diese Lautstärkeveränderungen einfach und effizient zu verfolgen.
Viele Tinnituspatienten klagen darüber, nachts vom Tinnitus geweckt zu werden. In diesen Fällen gibt es die Möglichkeit, externe Geräuschquellen einzurichten wie etwa Zimmerspringbrunnen, leise Musik oder spezielle Tinnitusraumgeräusche. Da diese Geräusche für den Partner eventuell störend sind, gibt es auch die Möglichkeit, den Sanus-Noiser® mittels spezieller weicher Kunststoffschalen in einen Sleep-Noiser® umzuwandeln. Umwandlung in einen Sleep-Noiser®: Der Sanus-Noiser® wird in speziell angefertigte weiche Schalen mit Halterungen gesteckt, damit die Ohren vor Druckstellen geschützt sind.







